Markante Filmfiguren: Der Alte (Jürgen Prochnow) und Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) in „Das Boot“ Foto: Bavaria/Vogelmann

Eine Handvoll aufeinander angewiesener Männer, eingequetscht auf engem Raum, bedroht von Waffen und dem Meer: Das U-Boot ist ein mächtiges Symbol für fragwürdige Abenteuer. Arte erzählt mit zwei Dokumentationen von Realität und Mythos.

Stuttgart - Krieg braucht Soldaten und Waffen, Fabriken und Rohstoffe, Transportwege und Kommunikationskanäle. Und Helden, die allen Nachrückern und Zivilisten daheim vorführen, dass es wichtig, richtig und erfüllend ist, zu kämpfen – und vielleicht zu sterben. Joseph Goebbels, der oberste Propagandastratege des Dritten Reiches, begreift aber bereits, dass ein moderner Krieg, ein großindustrieller Massenzermalmer, nicht nur die zackigen Helden alter Schule braucht. Sondern etwas, wofür ihm das richtige Wort noch fehlt, was die Schaffung solcher Idole aber nicht behindert. Der Krieg braucht Popstars.

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