Am Tag nach dem Brand wird das Ausmaß des Schadens klar. Foto: Kraufmann/Archiv

Im Haus an der Geißstraße in Stuttgart leben im März 1994 überwiegend Menschen ausländischer Herkunft, darunter auch Asylsuchende. Die Stadt erlebt dort den schlimmsten Brand seit dem Zweiten Weltkrieg. Sieben Menschen kommen ums Leben. Das Motiv des Täters bleibt verborgen.

Stuttgart - Viele Szenen dieser Nacht im März 1994 haben selbst Feuerwehrleute erschüttert, die schon viel gesehen haben in ihrem Leben. Eine Frau ist der Rettung so nah, lässt in schwindelerregender Höhe los, um ins Sprungtuch zu fallen. Sie landet daneben, tot. Im Fallen streifte sie eine Straßenlaterne, dadurch wird sie aus der Flugbahn gehebelt und trifft die rettende Plane nicht.

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