Fritz von Weizsäcker wurde in der Schlosspark-Klinik in Berlin bei einem öffentlichen Vortrag von einem Mann tödlich verletzt. Foto: dpa/Paul Zinken

Knapp vier Monate nach dem Mord an Fritz von Weizsäcker hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 57-jährigen Mann erhoben. Ihm wird der Mord an von Weizsäcker und ein Mordversuch an einem Polizisten vorgeworfen.

Berlin - Knapp vier Monate nach dem tödlichen Messerangriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter wegen Mordes angeklagt. Dem 57-Jährigen, der seit Mitte November in Untersuchungshaft sitzt, werden Mord an Weizsäcker und Mordversuch an einem Polizisten vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Mann soll den Chefarzt der Schlosspark-Klinik Berlin - Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker - am Abend des 19. November 2019 direkt nach einem Vortrag aus dem Zuschauerraum heraus angegriffen haben. Der Mediziner wurde durch einen Stich in den Hals mit einem Klappmesser getötet. Dann soll der Mann einem Polizisten, der zu Hilfe geeilt war, mehrere Stiche in Hals und Oberkörper zugefügt haben. Der schwer verletzte Polizist konnte den Täter dennoch überwältigen. Von Weizsäcker starb noch am Tatort.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: