Der Weg in den Urlaub lässt sich nur schwer verbieten. Foto: /Leif Piechowski

Generelle Reiseverbote sind kaum umsetzbar. Tests bei der Einreise sollten hingegen verpflichtend sein, kommentiert Christian Gottschalk. Nicht nur nach Ostern, nicht nur für Mallorca-Urlauber.

Berlin - Unaufhaltsam rücken die Osterferien näher, und es scheint gerade so, als sei die Politik davon völlig überrascht. In Berlin hat ein hektisches Prüfen begonnen, wie der unvernünftige Teil der Menschheit daran gehindert werden kann, in den Flieger nach Mallorca zu steigen. Die Idee ist ja löblich: Auf Mallorca mag das Infektionsgeschehen gering sein, aber es kommt nicht nur auf die Inzidenzzahlen an. Auf der Baleareninsel gibt es die brasilianische Mutation des Virus, und gegen die erscheint die britische Variante fast harmlos. Es muss deshalb alles getan werden, um deren Einschleppen zu vermeiden. Ein Reiseverbot ist aber noch komplizierter als eine Osterruhe. Auch die Idee war an sich löblich – und ist krachend gescheitert.

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