Der VfB Stuttgart gastiert am Samstag auf St. Pauli. (Archivbild) Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Vor dem Spiel gegen St. Pauli hat VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo vor dem Gegner gewarnt und gleichzeitig von der Atmosphäre am Millerntor geschwärmt. Außerdem äußerte er sich zur Personalsituation.

Stuttgart - Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart bangt vor dem Spiel beim FC St. Pauli um den Einsatz von Nathaniel Phillips. Den Innenverteidiger plagt eine Prellung im Oberschenkel aus der Heimpartie gegen den 1. FC Heidenheim (3:0). Es sei fraglich, ob der Engländer am Samstag (13.00 Uhr/Sky) mitwirken könne, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo am Freitag. Dagegen zeigte er sich bei Spielmacher Daniel Didavi (Schulterverletzung) und Angreifer Nicolas Gonzalez (offene Wunde am Schienbein) zuversichtlich, dass sie spielen können.

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Mittelfeldspieler Gonzalo Castro wird nach einer Gelbsperre wieder dem Kader angehören. Die zuletzt fehlenden Silas Wamangituka und Maxime Awoudja sind fit. Matarazzo hofft vor dem zweiten Zweitligaspiel als VfB-Trainer auf den ersten Auswärtssieg unter seiner Leitung.

„Wir müssen die Chancen, die wir bekommen, nutzen“

Der 42-Jährige warnte allerdings vor St. Pauli, das vor Weihnachten Spitzenreiter Arminia Bielefeld zu Hause mit 3:0 schlug. Die Hamburger hätten in dieser Saison bisher die meisten Konterchancen aller Zweitligisten herausgespielt und gleichzeitig die wenigsten Großchancen zugelassen. „Das heißt, wir müssen die Chancen, die wir bekommen, nutzen“, forderte Matarazzo.

Gleichzeitig schwärmte der Coach von der Stimmung am Millerntor: „Zu den wenigen Highlights meiner Spielerkarriere gehört das Auswärtsspiel in St. Pauli. Dort im Tunnel zu stehen und die erste Glocke von Hells Bells zu hören, war überragend. Auf die Atmosphäre freue ich mich auch morgen.“

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