Das Göppinger Unternehmen Teamviewer kann in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr an den Erfolg im Frühjahr anknüpfen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Mit der ersten Corona-Welle im Frühling war das Software-Unternehmen Teamviewer aus Göppingen stark gewachsen. Dieser Trend ist nun deutlich gebremst.

Göppingen - Der Umsatz des Softwareanbieters Teamviewer ist im dritten Quartal deutlich langsamer gewachsen als zu Hochzeiten der ersten Corona-Welle im Frühjahr. Der Vorstand schätzt die Aussichten aber weiter stabil ein und hebt seine Jahresprognose für die in Rechnung gestellten Umsätze leicht an.

Im dritten Quartal legten diese Billings um 29 Prozent auf 106,4 Millionen Euro zu, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Göppingen mitteilte. Nun geht Teamviewer-Chef Oliver Steil im Gesamtjahr von 450 bis 455 Millionen Euro Rechnungsvolumen aus, bisher standen rund 450 Millionen im Plan.

In den ersten beiden Quartalen war Teamviewer deutlich schneller gewachsen, weil die Nachfrage nach Homeoffice-Lösungen in der Pandemie stark wuchs. Das Unternehmen bietet unter anderem Software für Fernwartung und Videokonferenzen an. Der tatsächliche gebuchte Umsatz stieg im dritten Quartal um 15 Prozent auf 117,2 Millionen Euro. Unter dem Strich stieg der Gewinn auf 31,6 Millionen Euro, mehr als das Doppelte als im Vorjahreszeitraum (13,6 Millionen).

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