Der Kunstrasenplatz des SV Grün-Weiss Sommerrain wurde 2000 eingeweiht und wird in diesem Jahr noch saniert. Foto:  

Unter anderem werden beim SV Grün-Weiss Sommerrain und der SportKultur Stuttgart der Belag erneuert.

Sommerrain - Die Bagger rollen irgendwann in diesem Jahr noch an – zumindest auf fünf Sportanlagen. Genauer gesagt beim VfL Kaltental, dem TSV Birkach, der SKG Botnang und auch beim SV Grün-Weiss Sommerrain und der SportKultur Stuttgart auf der Anlage in der Kesselstraße in Wangen. Alle fünf Klubs erhalten einen neuen Kunstrasen beziehungsweise „nur“ einen neuen Belag – denn die jeweiligen Fundamente sollten alle noch in Ordnung sein. Die Kosten für die Sanierung beliefen sich jeweils so um „die 250 000 Euro“, sagt Daniela Klein, die Leiterin des Amtes für Sport und Bewegung. Wann mit den Umbauarbeiten begonnen werde, stehe noch nicht fest. „Die Ausschreibung läuft. Wir versuchen, können es aber nicht garantieren, alle Plätze spätestens bis Ende Sommer umzurüsten, damit die Fußballer zum Saisonstart einen nagelneuen Platz vorfinden.“

Der SV Grün-Weiss Sommerrain hat auf seinem Areal am Espan zwei Kunstrasenplätze. Der erste, der 2000 eingeweiht wurde und nun saniert wird, bedeutete einen Meilenstein in der Geschichte des Klubs, der ursprünglich Gesangverein Sommerrain hieß und im Jahr 1989 in den heutigen Namen umgetauft wurde. Bis dato trugen die Fußballer ihre Punktspiele auf der Bezirkssportanlage an der Mercedesstraße aus. Endgültig in Sommerrain angekommen war der Sport dann 2001 mit der Übergabe des Vereinsheims und der gleichzeitigen Fertigstellung der AMG-Sporthalle. Der Umzug drückte sich auch in wachsenden Mitgliederzahlen aus, weshalb die Fußballabteilung an ihre Kapazitätsgrenzen stieß und „wir 2010 den zweiten Platz bekamen und einweihen konnten“, erinnert sich Grün-Weiss-Abteilungsleiter Gaetano Mosca. Aktuell zählt der Verein, dessen erste Mannschaft nach dem Aufstieg im Vorjahr zum jetzigen Corona-Sportstopp den dritten Platz in der Kreisliga A, Staffel 1, belegt – 14 Mannschaften. „Die Erneuerung des Platzes ist dringend nötig, der Untergrund kaputt, da der erste Platz immer noch das Hauptspielfeld und dementsprechend sehr beansprucht ist“, weiß Mosca. Die Oberschicht wird kein Granulat mehr mit den schädlichen Mikroplastikpartikeln enthalten, vielmehr mit Sand verfüllt werden. „Das hat sich in der Vergangenheit bewährt“, weiß denn auch Daniela Klein.

Gleiches gilt für den Platz der SportKultur Stuttgart in der Kesselstraße – ehemals Untergrund des VfL Wangen. Dieser wurde im Jahr 2003 von einem Rasen- in einen Kunstrasenplatz umgewandelt und ist ebenfalls in die Jahre gekommen. Auch er soll in 2021 noch einen „neuen Anstrich“ erhalten. Die SportKultur, die auch noch einen Kunstrasen auf dem Frauenkopf bespielen kann, verfügt derzeit über zehn Jugendteams und zwei aktive Mannschaften, die in Kooperation mit dem VfB Obertürkheim auf Punkt- und Torejagd gehen.

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