Russische Forschungsschiffe sammeln in der Antarktis Informationen, die offenbar nicht nur wissenschaftlichen Zwecken dienen. Foto: IMAGO/YAY Images

Ein russisches Forschungsschiff hat unter der Antarktis Erdöl- und Erdgasfelder ausgemacht, die fast den doppelten Umfang der saudi-arabischen Reserven haben. Auch Bodenschätze wie Gold, Diamanten, Kupfer und sogar Uran wurden ausfindig gemacht.

Russische Geologen bereiten schon seit Jahren die derzeit noch verbotene wirtschaftliche Ausbeutung der Antarktika vor. Zu diesem Schluss kommt die südafrikanische Online-Publikation „Daily Maverick“ nach einer eingehenden Untersuchung der Aktivitäten des russischen Forschungsschiffs Akademik Alexander Karpinsky, das in jedem Sommer der südlichen Erdhälfte von Kapstadt aus ins Südpolarmeer sticht. Das 37 Jahre alte Schiff ist für die Polar Marine Geosurvey Expedition (PMGE) unterwegs – eine vom staatlichen russischen Explorationsriesen Rosgeo beauftragte Privatfirma. Die mit seismischen Schallkanonen ausgestattete Karpinsky soll unter der Antarktika bereits Erdöl- und -gasfelder in einem Gesamtumfang von bis zu 500 Milliarden Barrel (rund 70 Milliarden Tonnen) Hydrogenkarbonaten ausgemacht haben, das ist fast das Doppelte der in Saudi-Arabien nachgewiesenen Reserven. Der weltweite Jahresverbrauch fossiler Brennstoffe liegt derzeit bei 35 Milliarden Barrel, er soll bis Mitte dieses Jahrhunderts eigentlich weitgehend gestoppt werden.

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