Ein 35-Jähriger soll insgesamt neun Corona-Soforthilfe-Anträge unterschrieben haben. Foto: dpa/Robert Michael

Ein 35-Jähriger soll für neun Fellbacher Firmen unrechtmäßig Corona-Soforthilfen beantragt haben. Dafür muss er sich jetzt vor dem Amtsgericht Waiblingen verantworten.

Mit einem undurchsichtigen Geflecht an Scheinfirmen soll ein vornehmlich in der Personalvermittlung tätiges Fellbacher Unternehmen vor knapp vier Jahren unrechtmäßig Corona-Hilfen beantragt und diese zum Teil auch erhalten haben. Wie am Rande eines Prozesses vor dem Waiblinger Amtsgericht bekannt wurde, ist der mutmaßliche Hauptdrahtzieher und Chef der Firmengruppe offenbar vor zweieinhalb Jahren verstorben. Auf der Anklagebank muss sich nun ein 35-jähriger früherer Geschäftsführer verantworten.

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