Priesteranwärter liegen während ihrer Weihe zum Priester als Zeichen der Demut bäuchlings auf einem Teppich im Freiburger Münster. Foto: dpa/Rolf Haid

Das Pflichtzölibat ist in der katholischen Kirche kein Dogma, sondern nur ein geschichtlich gewachsenes Gesetz – das sich aber hartnäckig hält.

Stuttgart - Das katholische Kirchenrecht liest sich auf den ersten Blick eindeutig. Verheiratete Männer, heißt es da, seien „am Empfang der Priesterweihe gehindert“. Gleich dahinter aber beginnt der Treibsand. Das zweite Vatikanische Konzil, die Welt-Bischofsversammlung zur Kirchenreform von 1962 bis 1965, hält nicht weniger normativ fest: Das Zölibat als „vollkommene Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen“ sei zwar „in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen“, aber „nicht von der Natur des Priestertums selbst gefordert“.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: