Polizeieinsatz auf dem Schlossplatz Stuttgart. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Am Samstagabend ist es in der Stuttgarter Innenstadt zu Auseinandersetzung zwischen jungen Leuten und der Polizei gekommen. Jetzt prüft die Stadt drastische Maßnahmen.

Stuttgart - Nach Flaschenwürfen gegen die Polizei, Beleidigungen und Auseinandersetzungen in der Stuttgarter Innenstadt in der Nacht auf Sonntag könnten massive Schritte folgen. Derzeit laufen Gespräche zwischen Stadt und Polizei über mögliche Maßnahmen. Im Gespräch ist nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ ein Verweilverbot. „Es könnte in den nächsten Wochen zwischen 22 und 6 Uhr gelten“, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt. Betroffen wären demnach der Schlossplatz, der Kleine Schlossplatz und der Obere Schlossgarten rund um den Eckensee.

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In der Praxis würde dieser drastische Schritt bedeuten, dass Passanten das Herz der Stuttgarter Innenstadt zwar nachts noch betreten dürften, mehr aber auch nicht. Wer sich hinsetzt oder länger dort verweilt, wird angesprochen und bekommt im Zweifel einen Platzverweis erteilt. So will man größere Ansammlungen wie zuletzt auf der Freitreppe zum Kleinen Schlossplatz von vornherein verhindern. Ob es tatsächlich zu dieser Maßnahme kommt, könnte noch heute entschieden werden.

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