Lega-Chef Salvini ist angeschlagen. Foto: dpa/Antonio Calanni

Nach ihrem Wahlsieg versucht die Postfaschistin eine unideologische Regierung aufzubauen. Ausgerechnet ihr potenzieller Koalitionspartner könnte ihr dabei zum Verhängnis werden.

Im Kreis ihrer Partei und gegenüber ihren künftigen Regierungspartnern Lega und Forza Italia wiederholt sie es täglich wie ein Mantra: „Ich will eine Regierung mit hochkarätigen Persönlichkeiten, mit denen wir in Italien und im Ausland eine ,bella figura’ machen können“, wird Giorgia Meloni von Vertrauten zitiert. Im künftigen Kabinett soll kein Platz sein für polarisierende Minister, „die mir nur Probleme bereiten und für unnötige Polemiken sorgen“. Die wahrscheinliche Nachfolgerin von Mario Draghi an der Spitze von Italiens Regierung hat die besorgten Reaktionen, die ihr Wahlsieg vom Sonntag gerade im Ausland ausgelöst hat, gelesen. Sie will sich keinen Fehlstart leisten.

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