Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz und Inspekteur Andreas Renner bei Dreharbeiten für Videos zur Kampagne „Nicht bei uns“, in der auch Sexismus thematisiert wird. Die Zeitung des Landeskriminalamtes berichtete mehrseitig über das Projekt, für das Renner verantwortlich zeichnet. Foto: StN/StN

Im Fall des mutmaßlichen sexuellen Übergriffs des obersten Polizisten Baden-Württembergs listet das Innenministerium der FDP eine Chronologie der Ereignisse auf. Darin fehlen vier Tage.

Stuttgart - Vor einem Jahr war der Inspekteur der Polizei, Andreas Renner, von Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz beauftragt worden, für die Wertediskussion in der Polizei „Handlungsfelder zu identifizieren, entsprechende Maßnahmen zu initiieren und deren Umsetzung zu begleiten“. So steht es in der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP im Landtag. Gerüchte, dass Renner Polizistinnen sexuell belästigt habe, gab es allerdings auch da schon seit längerem. Im konkreten Fall soll der 48-jährige die junge Hauptkommissarin in einem Videotelefonat zunächst versucht haben, ihr mit Schilderungen seiner Amtsführung zu imponieren. Im Laufe des Gesprächs habe er ihr dann seine sexuelle Vorlieben wohl als Gegenleistung für eine positive Begleitung ihres Laufbahnwechsels in den höheren Dienst genannt. Das Telefonat war mitgeschnitten worden.

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