Auch heutzutage ist Jürgen Colombo, der 1972 in München Olympiasieger wurde, regelmäßig mit dem Rad unterwegs. Foto: /Torsten Streib

Der Radsportler Jürgen Colombo und seine Teamgefährten nahmen Revanche und mussten sich eines Trainers mit Gabel erwehren. Wert der Goldmedaille wurde auf gerade mal 87 Mark geschätzt.

Bad Cannstatt - James Bond war in mehreren Missionen im Auftrag seiner Majestät unterwegs. Eine Mission beziehungsweise einen Auftrag hatten auch Jürgen Colombo und seine Teamgefährten Günter Haritz, Udo Hempel und Günther Schumacher zu erfüllen, als sie bei den Olympischen Spielen in München im Vierer auf die Radbahn gingen. Einerseits die Mission Gold, andererseits „um Rache zu nehmen für den vier Jahre zuvor um den Sieg betrogenen deutschen Bahnvierer “, sagt Jürgen Colombo. Dessen Teamkollege vom Stuttgarter Sportclub, Karl Link, stand in der Mannschaft, „die klar siegte, aber auf Initiative eines UCI-Funktionärs aus der DDR die Goldmedaille aberkannt bekam. Das war eine absolute Sauerei, das wollten wir geraderücken und das setzte zusätzliche Motivation frei“, erinnert sich Colombo, der in Oeffingen wohnt.

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