Der emotionale Höhepunkt seiner Bewerbungsrede – Armin Laschet zieht die Bergarbeitermarke seines Vaters aus der Hosentasche und bittet um dasselbe Vertrauen wie unter Tage. Foto: AFP/Odd Andersen

Armin Laschet entscheidet das Rennen um den CDU-Vorsitz auch mit einer emotionalen Rede für sich, was Friedrich Merz wieder einmal nicht gelingt. Dessen unmittelbare Reaktion offenbart erneut den Riss, der durch die Partei geht.

Berlin - Die Geschäfte eines frisch gewählten Parteichefs führt Armin Laschet am Sonntagvormittag vom heimischen Aachen aus. In der Nacht zuvor ist er nach zwei Fernsehauftritten aus Berlin zurückgekehrt, wo er in einer fast leeren Messehalle digital zum Vorsitzenden der größten deutschen Regierungspartei gekürt worden ist. Nun meldet er sich bei den Merkels, Macrons und Kurzens dieser Welt zurück und bedankt sich für die SMS-Glückwünsche. Sein Umfeld lässt bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt, dass Staats- und Regierungschefs nicht erst nach Laschets Handynummer fahnden lassen mussten, sondern er, der erfahrene Europapolitiker, längst mit ihnen im Austausch war.

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