Kerstin Seele Foto: Archivfoto: Holger Strehlow - Archivfoto: Holger Strehlow

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See erledigen Pflichtaufgabe problemlos mit 27:23.

Lauffen Die Vorgabe für die HSG Ca-Mü-Max vor der Begegnung beim Kellerkind HSG Lauffen-Neipperg war klar: Ein Sieg musste her, um den Anschluss zum vierten Platz, der wohl zur zukünftigen Teilnahme an der neuen Verbandsliga berechtigt, zu halten. Anfangs taten sich die Gäste indes schwer. Vor allem die „Kreisanspiele bekamen wir anfangs nicht in den Griff“, weiß Ca-Mü-Max-Coach Klaus Bender. Die Folge waren während der 60 Minuten nicht nur direkte Tore, sondern viele Siebenmeter. Insgesamt bekamen die Gastgeberinnen zehn zugesprochen, von denen Silija Krebs neun verwandelte. Sowieso war die Rückraumspielerin der Gastgeberinnen in besonderer Torlaune, mit 15 Treffern beste Schützin auf dem Parkett. Doch der Schiedsrichter war auf beiden in Geberlaune und entscheid auch für die Gäste sieben Mal auf Strafwurf, die eine 100-prozentige Verwandlungsrate aufwiesen. Nadine Behrens (insgesamt 7 Tore) verwandelte sechs, Sônia Staib (9 Tore) einen Siebenmeter. Da die Gäste die Kreisproblematik mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekamen, wie gewohnt eine „starke Abwehr spielten“, so Bender und auch der Angriff seine Arbeit immer besser verrichtete, machte man sich ab Minute 23 beim Stand von 9:9 allmählich aus dem Staub. Zur Pause führte die HSG Ca-Mü-Max mit zwei Toren. „Uns war klar, dass die verbissen kämpfenden Gastgeberinnen die Moral verlieren würden, wenn wir in einen Lauf kommen würden.“ Gesagt, getan. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff netzte Pauline Kissing zum 18:11 für die Stuttgarterinnen ein. Eine Vorentscheidung. „Die Konzentration hat im Anschluss etwas nachgelassen, weshalb das Resultat mit 27:23 knapper ausfiel.“

Damit rangiert die HSG Ca-Mü-Max zum Abschluss der Vorrunde auf dem sechsten Rang, drei Punkte vom „Verbandsliga-Qualifikationsplatz“ entfernt. „Wir haben noch einiges an Nachholbedarf“ , sagt Bender, für den der bisherige Teil der Saison „durchwachsen“ verlief. Besser vorbereitet will die HSG in die Rückrunde gehen. „Anfang Januar werden wir mit dem Training wieder beginnen und versuchen, unsere bisherigen Fehler, vor allem im Angriff, abzustellen, um dann in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.“ Genügend Übungszeit bleibt, die HSG Ca-Mü-Max greift erst wieder am 25. Januar zum Ball – dann beim Tabellenneunten SG Weinstadt.

HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See: Jennifer Egyed, Marina Rüdinger (beide im Tor); Maike Riedel (4), Nadine Behrens (7/6), Pascale Stolz (1), Jessica Himmer (1), Kerstin Seele, Jessica Nitz, Friederike Folda (1), Luisa Keyerleber (1), Katharina Roth, Marlene Bulat, Pauline Kissing (3), Sonia Staib (9/1).

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