2019 zeigte Christoph Ozasek (rechts) vor der Kommunalwahl Flagge für die Linke (damals zusammen mit Laura Halding-Hoppenheit) Foto: Lichtgut/Julian /Rettig

Er galt viele Jahre als großes politisches Talent der Partei Die Linke – das Parteibuch dort hat der Stadt- und Regionalrat nun aber wegen „Entfremdung“ zurückgegeben. In der Politik will er weitermachen. Nur, wo?

Er galt als größtes Talent der Partei Die Linke in der Kommunal- und Regionalpolitik in Stuttgart – nun hat er das angeschlagene Parteischiff verlassen: Christoph Ozasek. Nach 17 Jahren gab der Stadt- und Regionalrat sein Parteibuch zurück. Monatelang habe er mit sich gerungen, sagte Ozasek unserer Zeitung, sich dann kurz vor der Wahl in Schleswig-Holstein zu dem Schritt durchgerungen. Vergangene Woche, noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen mit dem dortigen Absturz der Partei auf 2,1 Prozent der Wählerstimmen, sei sein Ausscheiden im Kreisverband Stuttgart besiegelt worden. In der Politik will Ozasek bleiben. Wohin der Weg ihn führen könnte, sagte er noch nicht. Er nehme sich zunächst einmal etwas Bedenkzeit. Die nächste Gemeinderatswahl finde ja auch erst in zwei Jahren statt.

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