Symbolisch kreuzen sich die Schläger: Sportkultur-Geschäftsführerin Linn Claudi und Alexander Krainer, Geschäftsführer von Liberty Golf, haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Foto: /Torsten Streib

Die SportKultur Stuttgart und Liberty Golf schließen Kooperationsvertrag. Einstiegshürden zum Sport verringern.

Hedelfingen - Während der Corona-Pandemie gibt es auch Gewinner. Dazu gehört zweifelsohne die Golfabteilung der SportKultur Stuttgart mit ihrer Übungsanlage auf dem Hedelfinger Steinprügel. Diese musste ihre Pforten im seit November andauernden Lockdown nicht schließen und erfährt – wie schon das gesamte vergangene Jahr über – einen großen Zuspruch. „An vielen Tagen der Woche wuselt es an allen Ecken und Enden, ist die Anlage sehr gut besucht“, weiß denn auch Anlagenkoordinator und Golf-Professional Michael Wolf. Dies hängt auch mit dem stetig erweiterten Angebot zusammen. Und jetzt sind die Golfer auf dem Steinprügel um eine „Attraktion“ reicher: SportKultur-Geschäftsführerin Linn Claudi und Alexander Krainer, Geschäftsführer von Liberty Golf, unterzeichneten einen Kooperationsvertrag.

Liberty Golf hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Einstiegshürden zum Golfsport so gering wie möglich zu halten. „Starre Mitgliedschaften, beispielsweise mit langen Laufzeiten, sind Auslaufmodelle“, weiß Alexander Krainer von Liberty Golf. Seine Firma ermöglicht es Golfbegeisterten, ihren Sport „unabhängig, alltagstauglich, völlig flexibel und ortsungebunden“ ausführen zu können.

Häufig seien es vor allem hohe Mitgliedsbeiträge, die für viele die Türe zu den Golfclubs verschließen und auch den Nachwuchs abschrecken würden. Diese fallen auf den Anlagen, die eine Partnerschaft mit Liberty Golf eingegangen sind, weg. Vielmehr sichert man sich den Zugang auf den Platz über ein Credit-System. Auf der digitalen Plattform von Liberty Golf können 8, 16 und 32 Credits erworben werden. „Die Anzahl der Credits entspricht den Runden, die man auf unseren Partner-Golfanlagen in Deutschland und Österreich spielen kann.“ Dabei entspreche ein Credit 9 Löchern, für einen 18-Loch-Platz fallen also zwei Credits an.

Die Übungsanlage auf dem Steinprügel sieht Krainer als „geeignete Trainings-Stätte“ an, bei der das Credit-System anders funktioniert, auf den Eintritt und den Kauf der Bälle ausgerichtet ist (siehe Homepage). „Einerseits um individuell seinen Schwung zu verbessern oder stabil zu halten, andererseits um Trainerstunden in Anspruch zu nehmen, die natürlich von Coaches der SportKultur durchgeführt werden.“ Darüber hinaus wächst durch die Zusammenarbeit der Bekanntheitsgrad der Anlage im In- und Ausland. Der Verein hat die Möglichkeit, sein Angebot auf der digitalen Plattform von Liberty Golf kostenlos zu platzieren. Nützlich beispielsweise für Touristen und Geschäftsreisende, die „in der Schwabenme­tropole ungezwungen Ausschau nach einer Möglichkeit zum Golfen suchen“, freut sich Anlagenkoordinator Michael Wolf.

Nähere Informationen unter www.golfkultur-stuttgart.de und www.liberty-golf.com.