Ein Flopp: Die Hardware-Nachrüstaktion bei VW und Daimler. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Umweltaktivisten und Politiker hatten Zulieferern falsche Hoffnung gemacht, dass sie mit Nachrüstkits Geld verdienen könnten. Nun müssen die Unternehmer erkennen, dass sie auf den Kosten sitzen bleiben, meint unser Autor Markus Grabitz.

Stuttgart - Es ist noch nicht lange her, da schlugen Politiker von Grünen und SPD sowie Umweltaktivisten kräftig auf die Trommel. Mit markigen Worten griffen sie die Hersteller an und unterstellten, dass es eine Kleinigkeit sei, die betroffenen fünf Millionen Diesel-Pkw in die Werkstätten zu holen und mit Nachrüstkatalysatoren zur Senkung des Stickoxid-Ausstoßes zu versehen. In der aufgeregten Debatte über die Luftqualität in den Städten und drohende Fahrverbote waren Pauschalurteile gegen die Industrie, die wegen des Skandals um die Schummelsoftware ohnehin schlechte Karten hatte, vielen recht.

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