Der Katholikentag wird auf dem Schlossplatz in Stuttgart gefeiert. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski/Leif Piechowski

Die Kirchenkrise ist auf dem Katholikentag in Stuttgart Thema. Dabei wird auch klar: Die kirchlichen Privilegien kommen auf den Prüfstand.

Die Botschaften, die Passanten an Donnerstagmorgen in der Stuttgarter Königstraße hinterlassen, sind wahrlich keine Mutmacher für die katholische Kirche. Besucher können dort auf farbigen Plakaten erklären, warum sie der Kirche die Stange halten: „Weil ich noch ein wenig Hoffnung habe“, „Weil mir noch erlaubt ist, meinen Mund aufzumachen“. „Ich bleibe . . . noch ein Weilchen“ ist dort zum Beispiel zu lesen. Das klingt ein wenig, als sei selbst für die Treuen der Treuen das Ende der Geduld bald erreicht. Das sieht wohl auch Nicola Schmitt so, die sich diese Gelegenheit zur Selbstreflexion ausgedacht hat. „Wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie sind“, sagt die Initiatorin der Aktion vor dem Haus der Katholischen Kirche: „Das Thema Kirchenaustritt ist gerade sehr virulent.“

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