Blumen liegen vor der Synagoge in Hamburg, an der Stelle, an dem ein Mordversuch auf einen jüdischen Studenten verübt wurde. Foto: AFP/MORRIS MAC MATZEN

Terror, Gewalt und der Verdacht auf rechte Netzwerke bei Polizei und Armee – der Rechtsextremismus gilt als derzeit größte Sicherheitsgefahr. Was unternimmt der Staat? Eine Zwischenbilanz ein Jahr nach dem Anschlag von Halle.

Berlin - Es ist eine Szene, die Horst Seehofer nicht vergessen wird. Als der Bundesinnenminister am Tag nach dem Anschlag auf die Synagoge von Halle den Tatort besucht, ruft ein junger Mann auf der Straße in die Stille hinein: „Ihr könnt uns nicht beschützen.“ Der Satz sei für ihn wie ein Stich ins Herz gewesen, sagt Seehofer einige Tage später im Bundestag. Die Reihe von Anschlägen, Drohbriefen und Vorfällen bei den Sicherheitsbehörden reißt nicht ab. Ein Überblick.

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