Die Jury am Gewinnerstand. Foto: Sebastian Gall - Sebastian Gall

Zum 44. Mal fand am Samstag der Niklasmarkt statt. Viele bunte Stände lockten Besucher an, die trotz Regen in die Marktstraße kamen.

Bad Cannstatt Wenn es eine Veranstaltung gibt, bei der man von Tradition sprechen kann, dann ist das der Niklasmarkt. Bereits zum 44. Mal präsentierten Vereine, Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und Firmen ihre Stände am vergangenen Samstag zwischen Erbsenbrunnen und Kaufhof.

Und wie jedes Jahr ging es zwischen den bunt geschmückten Ständen eng zu in der Marktstraße – und dass trotz einiger Regenschauer. „Die Cannstatter lassen sich ihren Niklasmarkt nicht nehmen“, sagte Organisatorin Irmgard Schierle-Bette vom Gewerbe- und Handelsverein – Verein für Dienstleistung und freie Berufe in Bad Cannstatt (GHV). Auch Grünen-Stadtrat und Betreuungsstadtrat für Bad Cannstatt, Björn Peterhoff, zeigt sich angetan davon, wie die Besucher den Markt trotz des nicht idealen Wetters annehmen. „Schön, dass es trotz Regens so voll ist“, sagte er. Dass so viele Menschen über den Niklasmarkt flanierten, lag auch an den vielen schönen Dingen, die die Mitmachenden in wochen – oder sogar monatelanger Arbeit generationenübergreifend gebastelt, gebaut, einstudiert und geübt haben. Ein weiteres Highlight auf dem Niklasmarkt ist die Prämierung des schönsten Standes. Und auch dieses Jahr machte sich die Jury, bestehend aus Organisatorin Irmgard Schierle-Bette, Stadtrat Björn Peterhoff, GHV-Vorstandmitglied Claudia Sailer, Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler sowie Büttel Wolfang Pfeffer mit Frau Isolde auf den Weg, um alle Stände genau unter die Lupe zu nehmen. Nach anschließender Diskussion stand fest: Der diesjähriger Gewinner-Stand ist der, des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Bad Cannstatt. „Wir wollten damit die langjährige Entwicklung des Standes wertschätzen. Aber auch die Arbeit die das Zentrum tut und die am Rand der Gesellschaft immer etwas untergeht“, so Schierle-Bette. „Wir sind überwältigt!“, sagte dann auch Carolin Rentz, eine Mitarbeiterin, in Vertretung ihrer Chefin Angelika Riese, die zusammen mit ihren Mitarbeitern und ihren Klienten den Stand auf die Beine gestellt hat. Als Preisgeld gab es 150 Euro. Auf Platz zwei landete die Schillerschule und gewann 100 Euro. Platz drei erkämpfte sich die Helene Schöttle Schule. Zwei vierte Plätze gab es für die Kita Helfergasse und das Keplergymnasium. Die drei letzt genannten erhielten jeweils 50 Euro.

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