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Viele Jahre hat sich die Altenburgschule darum bemüht, einen Förderverein zu gründen. Jetzt hat es geklappt. Die Gemeinschaftsschule soll in ihren Aktivitäten ideell und finanziell unterstützt werden.

Bad CannstattDen Wunsch gibt es schon lange. Jetzt wurde er Wirklichkeit. Seit vielen Jahren ist die Altenburgschule bestrebt, einen Förderverein zu gründen, in dem neben Mitarbeitern der Schule, der Ganztagesbetreuung und der Eltern auch Ehemalige, Nachbarn, Freunde und Interessierte Mitglied werden und die Schule in ihren Aktivitäten ideell und finanziell unterstützen können.

Jetzt ist der erste Schritt dazu getan. Unter der Leitung des Elternbeiratsvorsitzenden Alexander Böhle wurde in der vergangenen Woche die Gründungsversammlung des Fördervereins Altenburgschule Stuttgart Bad Cannstatt, kurz FABS, abgehalten. Neben der Verabschiedung einer Vereinssatzung und der Formulierung der Ziele und Aufgaben des Fördervereins, wurde auch der Vereinsvorstand gewählt. Zum Vereinsvorsitzenden wurde der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Martin Miller, zum 2. Vorsitzenden Christian Schmid, zum Schriftführer Konrektor Thore Berg und zur Schatzmeisterin Petra Hoffmann gewählt. „Die Gemeinnützigkeit wurde bereits vom Finanzamt Stuttgart geprüft und bestätigt, sodass einer erfolgreichen notariellen Eintragung ins Vereinsregister nichts mehr im Wege steht“, freut sich Böhle, bei dem zunächst die Fäden des Fördervereins zusammenlaufen.

Im neuen Schuljahr 2019/20 soll der Förderverein dann vorgestellt und um Mitglieder geworben werden, so dass die Altenburgschule als Institution mit ihren vielen Aktivitäten im Stadtteil Hallschlag gestärkt werden kann. „Schon meine Vorgängerin hatte das auf ihrer Agenda“, beschreibt Schulleiterin Katrin Steinhülb-Joos. Aber allein schon die rechtlichen Belange benötigen viel Vorbereitung und Zeit. Daher ist sie froh, dass es jetzt an der Gemeinschaftsschule geklappt hat. „Ich begrüße es sehr und verspreche mir einiges.“ Dies könne die Schule mit ihren 710 Schülerinnen und Schülern weiterbringen. Der Verein könne sich einbringen, etwa bei pädagogischen Projekten auf finanzielle Art oder mit tatkräftiger Unterstützung. Auch Vernetzung sei wichtig. „Ich verspreche mir auch, in manchen Fällen schneller handeln zu können.“ Wenn es etwa darum geht, Schülern die Teilnahme am Schullandheim zu ermöglichen. Steinhülb-Joos verweist auch auf die „unglaubliche Historie“ der Schule. Noch heute kämen ehemalige Schüler, inzwischen zwischen 80 und 90 Jahre alt, vorbei. „Solche Kontakte müssen gepflegt werden.“

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