Präsentierte sich nervenstark: Nadine Behrens verwandelte alle fünf Siebenmeter. Dennoch unterlag die HSG Ca-Mü-Max. Foto: /Holger Strehlow

Die Handballerinnen der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See verlieren zum Auftakt bei der HSG Winterbach/Weiler mit 23:26.

Bad Cannstatt - Mit einem Sieg in die Saison zu starten, das nehmen sich die meisten Mannschaften vor. Ein positives Ereignis kann für Schwung in Bezug auf die kommenden Aufgaben sorgen. Den Schwung des Positiven haben die Frauen der HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See noch nicht – sie unterlagen zum Auftakt bei der HSG Winterbach/Weiler mit 23:26 (10:13).

Obwohl man letztlich nach 60 Minuten ohne Punkte dastand, hat HSG-Coach Klaus Bender dennoch Positives erkannt. Primär das Verhalten seiner Spielerinnen in der Abwehr. „Das war bislang unser Prunkstück und auch gegen Winterbach/Weiler stand der Defensivverbund gut“, so Bender. Einzig die Kreise der auf halblinks spielenden Maike Hutt „konnten wir nicht eindämmen“. Sie steuerte sieben Tore zum Sieg ihrer Mannschaft bei. Aber auch in der Offensivabteilung habe es immer wieder Lichtblicke gegeben.

Das Tempogegenstoßspiel habe ganz gut geklappt, obwohl es schwierig gewesen sei, „da Winterbach/Weiler über einige schnelle Spielerinnen verfügt, die in Windeseile zurück in der Abwehr sind“. Auch das Herausarbeiten von Möglichkeiten sei lobenswert gewesen, der Abschluss hingegen weniger. „Es wurden einfach zu viele gute Chancen weggeworfen. Daran müssen wir arbeiten.“ Erfreulich war auch die Sieben-Meter-Ausbeute – Nadine Behrens verwandelte alle fünf Versuche.

Die Gäste fanden besser in die Partie, lagen nach knapp acht Minuten bereits mit vier Toren vorne. „Doch dann wurden unsere Werferinnen aus dem Rückraum konsequenter angegangen.“ Vor allem Anne Burmeister, die es dennoch auf insgesamt sieben Tore brachte. Die Führung schmolz und nach 18 Minuten glichen die Gastgeberinnen zum 8:8 aus. Fortan lagen sie in Führung, bauten diese bis zur Pause auf 13:10 aus. Die Gastgeberinnen zogen teilweise bis auf fünf Tore weg. „Wir haben nie aufgegeben, aber maximal bis auf drei Treffer verkürzen können.“ So stand letztlich für die HSG Ca-Mü-Max eine 23:26-Auftaktniederlage.

Zum ersten Heimspiel in der Sporthalle Neugereut empfängt die Spielgemeinschaft am Sonntag, 17 Uhr, FA Göppingen 3.

HSG Cannstatt-Münster-Max-Eyth-See: Jennifer Egyed, Marna Rüdinger (beid eim Tor); Maike Riedel (1), Nadine Behrens (5/5), Jessica Nitz, Isabel Kaufmann (1), Luisa Keyerleber, Katharina Roth, Marlene Bulat (1), Marie-Kristin Wittmann (3), Pauline Kissing (2), Sônia Staib (3), Anne Burmeister (7).

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