Nicht immer werden Geschenke mit so viel Freude angenommen: „Grober Undank“ kann ein Grund sein, ein Präsent zurückzufordern – etwa bei großen Geldgeschenken. Foto: picture alliance/dpa/Monika Skolimowska

Was wir verschenken, ist für immer weg – oder? Das ist meistens richtig, aber nicht immer. Unter bestimmten Umständen können die Schenker etwas zurückfordern. Dafür kann es gute Gründe geben. Was man bei Schenkungen beachten muss.

Stuttgart - Geschenke gibt es zu vielen Anlässen – sei es nun Weihnachten, der Geburtstag oder der Hochzeitstag. Der Grundgedanke dabei ist zunächst einmal, dem Beschenkten eine Freude zu bereiten. Doch rechtlich gesehen ist das nicht alles. „Schenken ist aus juristischer Perspektive mehr als nur eine Geste des Freudemachens“, erklärt Constantin von Piechowski, Rechtsanwalt aus Hamburg. Juristen definieren die Schenkung als eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert. Dafür müssen sich die Beteiligten einigen, so von Piechowski. Eine solche Einigung kann sich allerdings auch aus den Umständen ergeben: Wer sein Geburtstagsgeschenk freudestrahlend in den Händen hält, hat damit ohne Worte seinen Willen deutlich gemacht. Der Umkehrschluss gilt allerdings ebenso: „Das heißt auch, dass man kein Geschenk annehmen muss“, so der Jurist. Was man über Schenkungen wissen muss.

Das Beste aus Cannstatt und Untertürkheim.

Jetzt weiterlesen mit CZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Cannstatter Zeitung.

  • Zugriff auf alle CZ+ Artikel
  • Zugriff auf das CZ ePaper mit Vorabendausgabe
  • 14 Tage gratis testen – endet automatisch