Dieses Nadelöhr ist der CDU ein Dorn im Auge. Foto: /Sebastian Gall

Viele Radfahrer nutzen den Münstersteg, um den Neckar zu queren. Laut CDU ist das auf der Seite der Hofener Straße gefährlich.

Bad Cannstatt - In Zeiten des Fahrradbooms wird der Münstersteg – eine Verbindungsbrücke von der Hofener Straße zur Neckartalstraße – viel und gerne genutzt. So auch vom Cannstatter CDU-Bezirksbeirat Roland Schmid. Der hat allerdings bei seinen letzten Fahrten über die Brücke festgestellt, dass die Rampe auf den Fuß- und Radweg auf der Seite der Hofener Straße trifft. Dies sei ein Gefahrenherd für alle, die dort unterwegs sind.

Er und seine konservativen Mitstreiter haben deshalb nun einen Antrag an das Cannstatter Bezirksamt gestellt, in dem sie Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für Passanten und Radfahrer fordern.„Die Stelle liegt mir schon länger im Magen, man muss dort wirklich aufpassen“, so Schmid. Bei einigen Touren mit seiner Familie sei ihm das jetzt wieder aufgefallen. Es sei dort wirklich schwierig und gefährlich, wenn man nicht scharf bremse. Als Gründe hat die Fraktion vor allem die Unübersichtlichkeit aufgrund der Hecken und der baulichen Eigenheiten der Brücke ausgemacht. Steht man unten an der Rampe des Stegs an der Hofener Straße, sehe man nach links in Richtung Hofen aufgrund der Pflanzen wenig, in Richtung Bad Cannstatt aufgrund der Rampe und der Brücke an sich auch wenig.

Die Vorschläge von Roland Schmid lauten deshalb: „Sichtverbesserung durch etwaiges Zurückschneiden der Hecken oder dem Anbringen eines Spiegels auf der anderen Seite der Straße.“ Zum anderen könne er sich auch eine Art Zwangsbremsung, wenn man von der Brücke hinunter fährt, vorstellen. Durch den Antrag will die CDU nun sicherstellen, dass sich „Leute die Stelle anschauen, die mit so etwas Erfahrung haben.“

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