Hängende Riesenkeulen: Antonio Albanese zieht im Garten im Obertürkheimer Ortskern Kürbisse Foto:  

Ein Hingucker: Antonio Albanese zieht einen 1,66 Meter großen Flaschenkürbis groß. Mehrere Herkuleskeulen baumeln in seinem Garten im Obertürkheimer Ortskern.

Obertürkheim - Wer den Garten von Antonio Albanese betreten will, läuft durch ein Spalier von grünen, frei baumelnden Keulen. Mehr als ein Dutzend gurkenähnlicher Früchte hängen vom Dach eines Laubengangs zu Boden. Er habe im Frühjahr zwei Kürbispflanzen gepflanzt, ein Gerüst gebaut, an dem die Triebe sich hochranken konnten und die Pflanzen mit viel Liebe gepflegt, wie sein Freund und Vermieter Rolf Münzenmay anmerkt. „In den heißen Sommermonaten hat Antonio fast täglich die Pflanzen gewässert.“ Das Resultat hat die beiden Hobbygärtner überrascht. Die Sprossen des kleinen Kletterpflänzchens seien schnell gewachsen, hätten sich an dem Gerüst hochgerankt, sich dann auch über das Dach des Unterstands und den Laubengang ausgebreitet. Ihre Blätter hätten im heißen Sommer Schatten gespendet, die Pflanzen zudem hübsche Blüten und dann die erstaunlichen Früchte gebildet. „Pro Tag sind sie um bis zu zwölf Zentimeter gewachsen“, erzählt Albanese stolz. Die Formenvielfalt der Flaschenkürbisse ist erstaunlich. Neben relativ gerade herunterhängenden Keulen verweist der Obertürkheimer auf gewundene und knotige Früchte. Seit wenigen Tagen haben die Kalebassen das Wachstum eingestellt. Albanese holt einen Meterstab und vermisst das längste Exemplar. „1,66 Meter, damit ein paar Zentimeter länger als ich kleiner Italiener“, sagt er lachend und streichelt fast liebevoll seine Herkuleskeule. Noch einige Tage dürften die Flaschenkürbisse hängen bleiben. Genießbar seien sie zwar nicht, vermutet er, aber er könne sich vorstellen, dass sie als Zierkürbisse Bekannten und Nachbarn eine Freude bereiten. „Vielleicht freut sich auch das Jugendhaus über einen Helloween-Schmuck“, meint Münzenmay. Nicht nur mit den Herkuleskeulen beweist Albanese einen grünen Daumen. Auch seine Kohlrabi gedeihen prächtig. Der schwerste bringt 6,5 Kilogramm auf die Waage und die „höllisch-scharfen“, roten Früchte seines Peperoni-Strauches sind geliebt und gefürchtet.

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