Eine Frau muss sich in Sachsen-Anhalt vor Gericht verantworten, weil sie falsche Angaben zu Corona-Symptomen in einer Klinik gemacht hatte. Foto: dpa/Matthias Bein

Vorwurf der versuchten gefährlichen Körperverletzung : Eine Frau muss sich vor Gericht verantworten, weil sie trotz Corona-Symptomen einen Krankenbesuch in einer Klinik machte.

Quedlinburg - Vor dem Amtsgericht Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) hat der Prozess gegen eine Frau begonnen, die trotz Corona-Symptomen und Quarantäne ihre Tochter in einem Krankenhaus besucht haben soll. Die Anklage wirft der Frau versuchte gefährliche Körperverletzung und Hausfriedensbruch vor.

Ein Urteil wird noch am Dienstag erwartet. Mitte Oktober hatte das Harzklinikum Quedlinburg Anzeige erstattet und den Fall öffentlich gemacht. Demnach hatte die Frau ihre gerade operierte Tochter besucht.

Auf der Erklärung, die alle Patienten und Besucher des Klinikums ausfüllen müssen, habe die Frau angegeben, keine Symptome zu haben. Dabei habe sie kurz zuvor wegen solcher Symptome eine Fieberambulanz aufgesucht und sich testen lassen.

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