Wenn Mütter nach der Geburt Unterstützung benötigen, können sie diese über die „Frühen Hilfen“ unkompliziert erhalten – auch in Pandemiezeiten. Foto: dpa/Arno Burgi

Während die Willkommensbesuche des Jugendamts wegen der Coronapandemie ausgesetzt sind, laufen die niedrigschwelligen Hilfsangebote in Geburtskliniken und zur Entlastung in der Anfangszeit mit Baby weiter.

Stuttgart - Mütter, die jetzt ein Baby auf die Welt bringen, fühlen sich oftmals alleine. Müttercafés haben geschlossen, Babyschwimmkurse finden nicht statt, schon die Geburtsvorbereitungskurse absolvieren die Schwangeren online. Kontakte sollen minimiert werden. „Der Austausch mit anderen Müttern mit Baby fehlt jetzt natürlich“, sagt Inge Himmel, die das Team Sonnenkinder der Caritas leitet, das Stuttgarter Müttern im Rahmen der Frühen Hilfen zur Seite steht. Zwar seien die Väter zum Teil im Homeoffice, aber auch das berge mit Säugling im Haushalt Herausforderungen. Entsprechend dankbar reagierten viele Mütter gerade auf ihre Unterstützungsangebote, so Himmel. Diese Erfahrung macht man auch beim Jugendamt mit den Frühen Hilfen, berichtet die stellvertretende Abteilungsleiterin Nadine Neudörfer, die für den Bereich zuständig ist.

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