Protest von Klimaschützern ist Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) gewohnt. Nun erteilt er klimaneutralen Kraftstoffen für Pkw, in die die Liberalen so große Hoffnungen setzen, eine klare Absage. Foto: imago images/Mike Schmidt/ via www.imago-images.de

Die FDP war stolz darauf, reichlich liberales Gedankengut in den Koalitionsvertrag hineinverhandelt zu haben. Mit einigen wenigen Aussagen kassierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing nun einiges davon wieder ein. Die Partei versucht, die Äußerungen wieder einzufangen.

Stuttgart/Berlin - Bei ihrem jährlichen Dreikönigstreffen in Stuttgart versichert sich die FDP traditionell ihrer selbst. Nach ihrem Wahlerfolg, der sie in die Regierungsverantwortung hineintrug, konnte sie dies mit umso größerem Selbstbewusstsein tun. Hatte man bei den Koalitionsverhandlungen für die vergangene Legislaturperiode noch hingeworfen, konnte man nun stolz darauf verweisen, viel liberales Gedankengut in den Koalitionsvertrag hineinverhandelt zu haben – auch in der besonders umstrittenen Verkehrspolitik, bei der es um die hoch brisante Frage geht, ob die deutsche Autoindustrie alles auf die Karte Elektromobilität setzen sollte oder ob auch Verbrennungsmotoren durch klimaneutrale Kraftstoffe klimafreundlich gemacht werden sollen.

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