Die DTM auf dem Nürburgring – die Karten für die Rennen in der Eifel waren im Nu ausverkauft, an anderen Kursen gab es noch Tickets. Foto: imago/Thomas Pakusch

Die einstige Tourenwagenserie fährt in diesem Jahr erstmals mit Autos der GT3-Klasse. Die Bosse sind zuversichtlich für die Zukunft, doch es gibt auch Kritik.

Stuttgart - Stéphane Ratel holte vor einigen Wochen zum Rundumschlag aus. „Für mich steht die DTM für Tourenwagen“, sagte der Franzose, der als gewichtiger Promoter der GT-nahen SRO-Serien gilt, „das ist ihre Historie und ihre DNA. GT und DTM passen aus meiner Sicht nicht zusammen – das Tourenwagen-Format für die DTM zu retten, wäre die bessere Lösung gewesen.“ Der Mann sorgt sich um sein Lieblingskind, die GT3-Klasse, darum, dass sie ausgelaugt werden könnte, weil mehr und mehr Rennen im Kalender auftauchen – also kritisiert der 58-Jährige, dass DTM-Chef Gerhard Berger nach den Abschieden von Mercedes 2018 und Audi 2020 das Konzept mit rassigen Tourenwagen beerdigt hat und in dieser Saison die Rennen erstmals mit GT3-Fahrzeugen austragen lässt. Die DTM sei damit, so lästerte Ratel, „nur eine Kopie“.

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