An der Halbinsel gibt es Vogelschutzmaßnahmen Foto: Sebastian Steegmüller

Der Bezirksbeirat Mühhausen hat in seiner Sitzung die Verwaltung kritisiert, dass sie ihn nicht über die Maßnahmen am Max-Eyth-See auf der Halbinsel informiert und beteiligt habe.

Freiberg - Der Bezirksbeirat Mühlhausen hat in seiner Sitzung am Dienstagabend im Bürgerhaus Freiberg-Mönchfeld über alle Parteigrenzen hinweg die Verwaltung kritisiert und die mangelnde Information und Beteiligung zu den Maßnahmen auf der Halbinsel im Max-Eyth-See missbilligt. Allein Dank der Presseberichterstattung seien sie über die Pläne informiert worden, stellte CDU-Bezirksbeirätin Monika Kurfeß fest. Ihre Fraktion hatte einen Antrag gestellt, dass erst der Runde Tisch Max-Eyth-See zusammentreffen soll, bevor die Stadt Maßnahmen auf der Halbinsel trifft. Zwischenzeitlich hatte die Stadt auf der Halbinsel Zäune zur Abschrankung errichtet. „Es hat sich erledigt, die Zäune sind aufgestellt, wir möchten den Antrag trotzdem einreichen“, sagte Kurfeß. Bezirksbeirat Melih Göksu von den Grünen erklärte: „Wir wollen nicht ständig aus der Presse Entscheidungen zur Kenntnis nehmen. Das ist in Zukunft zu unterlassen. Corona wird vorausgeschoben. Das wollen und werden wir nicht akzeptieren.“

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