Die Welt wird immer unübersichtlicher. Foto:  /cp-Photo

Wenn der Westen seinen Einfluss halten will, muss er seine Positionen deutlich besser erklären, kommentiert Christian Gottschalk.

Für die einen ist die Bezeichnung „alter, weißer Mann“ eine Beschreibung, für andere hat sie bereits die Grenze zur Beleidigung überschritten. In jedem Fall spricht die Formulierung an, was viele heutzutage nicht mehr tolerieren wollen. Sie steht als Synonym für Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit. Für ein veraltetes und verkrustetes Weltbild. Der Begriff wird verwendet um Zustände in der Wirtschaft zu beschreiben, in der Politik und in der Gesellschaft. Er ist aber auch auf das Verhältnis der Staaten untereinander übertragbar. Und da muss Deutschland und mit ihm der so genannte Westen gewaltig aufpassen, in der globalen Perspektive nicht zum alten, weißen Mann zu werden.

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