In einer öffentlichen Petition wird ein strengerer Lockdown gefordert. (Symbolbild) Foto: dpa/Hendrik Schmidt

In den sozialen Netzwerken trendet der Hashtag #zeroCovid. Dahinter steht unter anderem die Forderung nach einem umfassenden Lockdown aller nicht lebenswichtigen Bereiche der Wirtschaft.

Berlin, Wien - Mit dem Aufruf #zeroCovid ist am Donnerstag eine Kampagne in den sozialen Netzwerken angelaufen, die einen umfassenden Lockdown aller nicht lebenswichtigen Bereiche fordert, insbesondere der Wirtschaft. Ziel sei es, die Neuinfektionen auf null zu senken, teilte das Bündnis am Donnerstag in Wien mit. Ein breit aufgestelltes soziales Rettungspaket solle Einkommensausfälle ersetzen, hieß es weiter.

Zu den Erstunterzeichnern und -unterzeichnerinnen gehören mehr als 300 Personen und Gruppen aus Wissenschaft, Gesundheit, Pflege, Bildung, Gewerkschaften und Kultur sowie politische Initiativen in Deutschland, Österreich und Schweiz. Darunter befinden sich unter anderem der Berliner Sozialwissenschaftler Andrej Holm, der Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen, die Journalistin Margarete Stokowski und der Gründer und Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Watch, Ruben Neugebauer. Der Aufruf zur Kampagne kann ab sofort auch als öffentliche Petition online unterzeichnet werden.

Kontakte reduzieren, Impfstoffpatente abschaffen

Den Angaben zufolge lauten die zentralen Forderungen der Initiative: Einschränkung der Kontakte auf ein Minimum und Stilllegung von nicht lebensrelevanten Bereichen der Wirtschaft, finanzielle Absicherung für alle Menschen, Ausbau des Gesundheits- und Pflegebereichs, Abschaffung der Patente auf Impfstoffe, damit allen Menschen überall Impfungen zur Verfügung stehen, europaweite Solidaritätsabgaben auf hohe Vermögen, Unternehmensgewinne und Finanztransaktionen.

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