Gegner der Corona-Maßnahmen protestierten vor dem Verwaltungsgericht. Foto: 7aktuell/Andreas Werner

Nachdem das Verwaltungsgericht Stuttgart ein Verbot der Stadt zu den Autokorsos für rechtens erklärt hat, sind am Dienstagabend dennoch Gegner der Corona-Maßnahmen am Cannstatter Wasen sowie vor dem Gericht zusammengekommen. Die Lage blieb laut Polizei aber ruhig.

Stuttgart - Am Dienstag wollten Gegner der Corona-Maßnahmen erneut mit einem Autokorso in Stuttgart ihren Protest zum Ausdruck bringen. Diese Rechnung hatten sie allerdings ohne die Stadt Stuttgart gemacht, welche ein Verbot aussprach. Der Veranstalter Michael Ballweg von Querdenken Stuttgart klagte dagegen - erfolglos. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht lehnte seinen Antrag am Nachmittag ab.

Um 17.30 Uhr hätte der Korso vom Cannstatter Wasen starten sollen. Trotz des Verbots hatten sich Teilnehmer dort versammelt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Hinweis auf das Verbot durch die Beamten genügte allerdings. Anhänger der Bewegung machten sich daraufhin fußläufig auf den Weg zum Verwaltungsgericht in der Augustenstraße. Platzverweise wurden nicht ausgesprochen, die Auflagen seien „im Wesentlichen eingehalten worden“. Insgesamt blieb die Lage am Abend ruhig. Angaben zu der Teilnehmerzahl machte die Polizei nicht.

Das Thema Autokorso wird die Stuttgarter Polizei diese Woche weiter beschäftigen. Für den Korso am Mittwoch wurden Auflagen gemacht, über die Veranstaltung am Donnerstag muss noch entschieden werden. Auch am Freitag hat eine Privatperson einen Korso angemeldet.

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