Sie kommen jetzt aufs Erste zu: Christina Schlag und Schlecky Silberstein. Foto: obs/Max Motel

Beim Jugendkanal funk im Internet ist „Browser Ballett“ schon ziemlich erfolgreich. Nun kommt die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Satiresendung auch ins lineare Hauptprogramm.

Berlin - Die ARD bekommt eine neue Satireshow. Das aus dem Netz bekannte „Browser Ballett“ startet am 3. Dezember - einem Donnerstag - um 23.35 Uhr nach „extra 3“ im Ersten. Angekündigt sind „30 rasante Minuten“. Das „Browser Ballett“ lege sich „scharfzüngig mit den ganz Großen an“ - mit der „Bild“-Zeitung, China und Corona-Leugnern. Gastgeber sind der Blogger Schlecky Silberstein und die Psychologin Christina Schlag. Als Gäste sind Tine Wittler, Jochen Schropp und Ingolf Lück dabei, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag mitteilte. Nach der Premiere folge eine Ausgabe Ende Januar auf einem Dienstags-Sendeplatz.

Seit 2016 gibt es das „Browser Ballett“ bereits im Internet. Es gilt mit über 400 Millionen Views, 800 000 Abonnenten und einem Grimme-Preis im Jahr 2019 als eines der erfolgreichsten Formaten von funk, dem jung ausgerichteten Spartenkanal von ARD und ZDF im Netz. Der Sprung ins lineare Hauptprogramm bedeutet aber nicht das Aus fürs bisherige Format: Die Online-Kanäle des „Browser Balletts“ sollen weiter aktiv bleiben.

Die TV-Folgen werden jeweils bereits am Tag der Ausstrahlung vorab exklusiv in der ARD-Mediathek abrufbar sein. Bislang sind laut RBB zwei „Browser Ballett“-Sendungen im Ersten geplant.

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