Kamerafrau Stefanie Reinhard, Regisseurin Franziska M. Hoenisch und Soko-Darstellerin Astrid M. Fünderich (von links) am Set der „Soko Stuttgart“. Foto: Markus Fenchel

Die neuen Folgen der ZDF-Serie „Soko Stuttgart“ handeln von Verschwörungstheorien, Kunstfehlern und UFO-Experten. Dabei gibt es ein Frauenteam bei Regie und Kamera.

Bad Cannstatt - Rund vier Millionen TV-Zuschauer verfolgen regelmäßig die Ermittlungen der „Soko Stuttgart“. Vergangene Woche haben die Dreharbeiten für den vierten Block der 13. Staffel begonnen. Bavaria Fiction produziert unter der Regie von Franziska M. Hoenisch vier neue, spannende Folgen der ZDF-Krimiserie. In diesem Drehblock ist mit Stefanie Reinhard das erste Mal auch die Position der Kamera weiblich besetzt. Die Regisseurin und die Kamerafrau haben in den vergangenen Jahren bereits einige Filmprojekte gemeinsam verantwortet.

Zusammenarbeit fortsetzen

„Ich freue mich sehr über mein zweites Engagement bei der ‚Soko Stuttgart‘ und mit Stefanie Reinhard habe ich eine erfahrene und kreative Kamerafrau an meiner Seite“, sagt Hoenisch. „Wir haben 2017 unseren ersten Spielfilm produziert und jetzt ist es toll, unsere Zusammenarbeit in einem seriellen Format fortzuführen.“

Neben der Suche nach der Tatperson, spielt in den neuen Folgen die Suche nach der Wahrheit eine zentrale Rolle. In „Geheime Verbindungen“ geraten die Stuttgarter Kommissare in das kontroverse Milieu der Verschwörungstheoretiker. In der Episode „Verspielt“ wird der Besitzer eines Stuttgarter Escape Rooms erschlagen aufgefunden und ein Teil des Soko-Teams wird im Zuge der Mordermittlungen vom Rätselfieber gepackt. Von einem umstrittenen Kunstfehlerprozess eines Klinikarztes erzählt die Folge „Krankes System“ und in „Wir sind nicht allein“ verschwindet ein hoch angesehener Universitätsprofessor und Astrophysiker nachts in einer Sternwarte spurlos. Sein Forschungsgebiet war die Suche nach außerirdischen Zivilisationen und sein Verschwinden ruft manch selbst ernannten UFO-Experten auf den Plan.

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