Er wollte die Welt mit Geschichten zivilisieren. Dafür zahlt er einen hohen Preis. Foto: AFP/Saget

Mit dem Attentat auf den Schriftsteller Salman Rushdie ist die Geschichte seiner „Satanischen Verse“ um ein tragisches Kapitel erweitert worden. Sein Schrecken weist über den islamistischen Terror hinaus.

Es hätte um die Freiheit des Wortes gehen sollen, um Schutz und die USA als Zufluchtsort für Schriftsteller im Exil. Was folgte war die Demonstration dessen, wie dünn der Faden dieser zentralen Werte ist, an denen nicht nur das Leben einer offenen Gesellschaft hängt, sondern auch ganz direkt das jener, die sie repräsentieren. Der Schriftsteller Salman Rushdie ist einer der bekanntesten und exponiertesten von ihnen. Noch bevor er auf dem Literaturfestival von Chautauqua im Nordwesten der USA das Wort ergreifen konnte, um über den existenziellen Zusammenhang seines Lebens mit der Freiheit der Kunst zu sprechen, wurde er von einem in Schwarz gekleideten Mann, der auf die Bühne stürmte, mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt.

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