„Unsicherheit beenden“: In Nigeria werden immer wieder Schulkinder entführt. Foto: AFP/KOLA SULAIMON

Zahlreiche Kämpfer der Extremistengruppe sind übergelaufen. Ob dies auf den Gnadenerlass der nigerianischen Regierung oder auf den Zustand der gespaltenen Miliz zurückgeht, ist umstritten.

Abuja - Hunderte von Kämpfern der nigerianischen Extremistengruppe Boko Haram haben sich in den vergangenen Wochen von der islamistischen Miliz losgesagt – ein Erfolg, den das Militär des westafrikanischen Staates auf einen Gnadenerlass der Regierung in Abuja zurückführt. Danach werden Milizionäre, die der Sekte abschwören, nicht strafrechtlich belangt: Viele erhalten eine kleine einmalige Abschlagszahlung, manche sogar ein monatliches Gehalt und eine Unterkunft. Ob es tatsächlich die finanziellen Lockmittel der Regierung sind, derentwegen die Sektenmitglieder ihrer Organisation den Rücken kehren, ist allerdings umstritten. Fachleute machen für den Exodus eher den Tod des Boko-Haram-Chefs Abubakar Shekau im Mai dieses Jahres sowie den Zustand der gespaltenen Organisation verantwortlich.

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