Auch Alfred Gislason konnte die Zielvorgabe bei seinem ersten Turnier als Bundestrainer nicht erfüllen, auch weil Stars wie Kapitän Uwe Gensheimer (li.) nicht zündeten. Foto: dpa/Sascha Klahn

Wieder einmal sind die deutschen Handballer bei einem Turnier an ihrer Zielvorgabe vorbeigerauscht. Das ist kein Zufall, weil in den entscheidenden Momenten die Leistung nicht stimmt. Mit vollem Kader besteht künftig Liefer-Pflicht, kommentiert unser Redakteur Jürgen Frey.

Stuttgart - Wer im Profisport unterwegs ist, der weiß: Der unbarmherzige Maßstab des Tuns sind Ergebnisse. Und in dieser Hinsicht hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft seit dem Jahr 2016 (EM-Titel und Olympia-Bronze) bei jedem großen Turnier ihre Ziele verpasst. Mal ziemlich knapp wie mit Platz vier bei der Heim-WM 2019 und Platz fünf bei der EM 2020, mal deutlich wie beim Achtelfinal-Aus bei der WM 2017 gegen Katar und Platz neun bei der EM 2018. Und auch bei der aktuellen WM in Ägypten hat die Auswahl des mitgliederstärksten Handballverbandes der Welt mit dem verpassten Viertelfinale ihre selbst auferlegten Vorgaben nicht erfüllt.

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