Fotos gelangen über viele Apps auf das Handy. Damit sie nicht verloren gehen, sollten sie gesichert werden. (Symbolfoto) Foto: dpa/Silas Stein

Viele Smartphone-Nutzer mit dem Betriebssystem Android nutzen die App Google Fotos, um Bilder in einer Cloud zu speichern. Das spart Speicherplatz auf dem Handy. Doch die Sache hat jetzt einen Haken.

Stuttgart - Smartphone-Nutzer bekommen täglich viele Bilder und Videos aus verschiedenen Apps wie WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. Die Fotos werden oft auf dem Handy gespeichert und können schnell zu einem Mangel an freiem Speicherplatz führen. Viele Menschen löschen die Fotos deshalb direkt wieder aus dem Speicher, wohlwissend, dass sie ja in der App Google Fotos automatisch gesichert und in einer Cloud gespeichert werden.

Doch hier ist der Haken: Google hat jüngst in einem Support-Forum berichtet, dass die App zukünftig nicht mehr Fotos und Videos aus anderen Messenger-Diensten automatisch abspeichert (bereits gespeicherte Dateien bleiben gesichert). Wer also weiterhin seine Fotos automatisch löscht, dem droht ein Verlust dieser Dateien, wie die Website Android Police berichtete.

Sicherung kann in den Einstellungen wieder aktiviert werden

Allerdings lässt sich das Problem auch einfach umgehen: Es genügt, die Einstellungen von Google Fotos zu öffnen und dort den Menüpunkt Backup & Sync auszuwählen. Hier kann der Nutzer die Medienordner auswählen, die die App automatisch sichern soll.

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Was ist der Hintergrund? Laut Android Police will Google so Ressourcen einsparen, da aufgrund der Coronapandemie solche und andere Dienste derzeit in hohem Maße beansprucht werden. Demnach soll die Änderung nach einer begrenzten Zeit wieder rückgängig gemacht werden.

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