Bundestrainer Joachim Löw bei der Ankunft der Nationalelf in Nürnberg. Die Mannschaft bezog dort das Turnier-Quarter für die EM. Foto: dpa/Daniel Karmann

Der Fußball-Bundestrainer geht nach 15 Jahren im Amt in sein letztes großes Turnier. Schafft er es, bei der EM den Eindruck der vergangenen drei Jahre zu korrigieren?

Herzogenaurach - Es sind noch immer seine Momente, es sind die Jogi-Momente, wobei es eher Jogi-Minuten sind. Wenn seine Spieler an den Trainingsplatz geradelt kommen, wenn sie sich die Fußballschuhe anziehen und sich die bereitstehende Sonnenmilch ins Gesicht schmieren, dann ist Joachim Löw schon auf dem Platz. Mit sich und dem Ball, allein. Ganz bei sich. Dann dribbelt Löw gegen einen imaginären Gegner und macht den Übersteiger. Dann zwirbelt er die Kugel ins Tor, gerne auch über den Wasserbogen des Rasensprengers hinweg, der das satte Grün kurz vor der Einheit noch satter machen soll. Und klar, der Feingeist Löw jongliert. Hacke, Jogi, eins, zwei, drei. Seit 2006 gibt es diese Bilder vor jedem Training der Fußball-Nationalmannschaft. Bald gibt es sie zum letzten Mal.

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