Fellbach (red) - Insgesamt 5500 Besucher haben die Ausstellung „Die Kartoffel - Geschichte und Geschichten“ in der Zeit von Juni bis Oktober im Stadtmuseum Fellbach besucht. Die thematische Anbindung an die 13. Triennale Kleinplastik und ihr Motto „Food - Ökologien des Alltags“ hat sich im wahrsten Sinne des Wortes als sehr fruchtbar erwiesen. Rund 80 angemeldete Gruppen waren mit Führungen im Museum unterwegs, darunter welche aus Fellbach und der näheren Umgebung, aber auch extra von weit her angereiste wie „Kartoffelvereine“ und landwirtschaftliche Interessenvertretungen. Oder eben Besucher, die einen Triennale-Besuch mit einem Gang zum Stadtmuseum verbanden. Besonders erfreulich war der große Anteil an über 50 Schulklassen und Kindergartengruppen - das Ausstellungsthema passte einfach perfekt in den Bildungsplan der Grundschulen. Das Weltlebensmittel „Kartoffel“ wurde aber ebenso von den Erwachsenen diskutiert. Eigene Geschichten und Erfahrungen aus Kindertagen auf dem Schmidener Feld wurden erzählt und ausgetauscht. Die Beteiligung ging noch weiter: Durch die Rezeptgaben von Fellbachern konnte ein kleines Begleitbuch mit Kartoffelrezepten aus aller Welt zusammengestellt werden. Auch die dritte Auflage ist mittlerweile fast vergriffen. Große Nachfrage gab es auch bei den Sonderaktionen während der Ausstellung: Beim monatlichen Sonntagscafé waren Kartoffelspezialitäten und Kuchen schnell ausverkauft, die Führungen waren stets ausgebucht. Besondere Highlights wa-ren Jürgen Weissers Vortrag zum „Jahr ohne Sommer“ 1816 und Paul Maars Le-sung aus seinem Buch „Kartoffelkäferzeiten“.

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