Nicht nur in klassischen Niedriglohnbranchen wie der Gastronomie würden die Beschäftigten von einem deutlich höheren Mindestlohn profitieren. Foto: dpa/Axel Heimken

Eine sprunghafte Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro hätte viele Vorteile. Die Folgen für den Arbeitsmarkt jedoch sind nur schwer abzuschätzen, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Sie ist die wichtigste Trumpfkarte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz: die Forderung nach einer Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns von 9,60 auf zwölf Euro – das stärkstmögliche Symbol für sozialen Ausgleich. Scholz ist da eher Visionär als Opportunist: Zwölf Euro hat er schon 2017 als Erster Bürgermeister von Hamburg propagiert. 2022 will er dieses Ziel realisieren und so wohl auch seine einstige Mitwirkung an der Agenda 2010 vergessen machen.

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