Noch liegt das Kamel als schlappe Hülle am Boden, aber gleich tanzt es leichtfüßig in einem Stuttgarter Ballettsaal durch eine „Nussknacker“-Probe. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Probenbesuch beim Stuttgarter Ballett: Choreograf Edward Clug und sechs Tänzer verraten, wie trippelnde Kamele einen Ballettklassiker neu interpretieren und alte Klischees überwinden.

Jetzt tanzen sie wieder. Mit dem „Nussknacker“ des Stuttgarter Balletts kehren die zwei heimlichen Stars der vorweihnachtlichen Inszenierung auf die Bühne des Opernhauses zurück. Wenn die beiden Kamele im zweiten Akt durch die von Jürgen Rose gestaltete Kulisse trippeln, ist Szenenapplaus garantiert. Wie landeten die beiden neuen Publikumslieblinge überhaupt in diesem Ballettklassiker? Und wie kommen die Tänzerinnen und Tänzer, die ihre Stoffhüllen mit Leben füllen, mit der ungewohnten Aufgabe klar? Wir haben uns beim Choreografen Edward Clug und bei einer Kamel-Probe im Ensemble umgehört.

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