Sascha Straub (links) mit Ehemann Peter (rechts) und Adoptivsohn Karrar im Urlaub. Foto: Sascha Straub

Karrar aus dem Irak hat eine aufreibende Flucht hinter sich, als er in einem Heilbronner Fitnessstudio Sascha Straub kennenlernt. Straub und sein Ehemann nehmen Karrar wie einen Sohn auf. Die Geschichte einer wundersamen Familiengründung.

Heilbronn - Karrar Abooudi hat es gut: Er hat zwei Väter, und bald wird er mit Nachnamen so heißen, wie einer von ihnen: Karrar Straub. Er war sechs Jahre alt, da ließen sich seine Eltern in Bagdad scheiden und verschwanden. Eine Tante kümmerte sich um ihn. Als er mit 17 Jahren, als angehender Polizist, an die Front und damit in den Kampf gegen den IS geschickt werden sollte, wollte er kein „Kanonenfutter“ sein. 2015 flüchtete er: Auf dem Landweg in die Türkei, dann mit dem Boot übers Mittelmeer nach Europa. Am Ende der Flucht fand er sich in einem Auffanglager in Gochsen (Landkreis Heilbronn) wieder.

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