Der Mercedes blieb nach dem Überschlag auf der Seite liegen. Die Insassen konnten sich selbst befreien. Foto: Andreas Rosar

Unfall mit fünf Verletzten. Beide Autofahrer behaupten, bei Grün in die Kreuzung eingefahren zu sein.

Wangen - Ein Schwerverletzter, vier Leichtverletzte und ein Schaden in Höhe von circa 17 000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagabend auf den Otto-Konz-Brücken in Wangen ereignet hat.

Gegen 19.50 Uhr gingen gleich mehrere Notrufe bei der integrierten Leitstelle in Bad Cannstatt ein. Gemeldet wurde ein Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, eines davon soll sich laut Augenzeugen sogar überschlagen haben. Weil zunächst unklar war, ob eine Person im Auto eingeklemmt ist, rückten Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Glücklicherweise bestätigte sich diese Vermutung nicht. Alle sieben Insassen konnten sich selbstständig aus den Fahrzeugen befreien.

Unklar ist indes, wer den Unfall verursacht hat. Nach Polizeiangaben befuhr ein 21-Jähriger mit drei weiteren Insassen gegen 19.45 Uhr in einem Mercedes die Straße Am Westkai stadteinwärts und wollte die Otto-Konz-Brücken geradeaus überqueren. Zeitgleich war dort eine 23-Jährige mit zwei Mitfahrern in einem BMW von Wangen aus in Richtung Untertürkheim unterwegs. Auf der Kreuzung kam es zur Kollision, wobei sowohl der Mercedes-Lenker als auch die BMW-Fahrerin angaben, bei Grün in den Bereich eingefahren zu sein. Nach dem Zusammenstoß prallte der Wagen des 21-Jährigen gegen eine Ampel, die aus der Verankerung gerissen wurde. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug.

Während der Unfallaufnahme wurde der gesamte Brückenbereich von der Polizei gesperrt. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und schloss aus, dass sich auslaufendes Benzin entzündet. Zeitgleich kümmerten sich der Rettungsdienst und der leitende Notarzt mithilfe der Feuerwehr um die Verletzten – vier Personen im Alter von 17, 21, 22 und 23 Jahren wurden leicht, ein 25-Jähriger schwer verletzt.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 8990 4100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

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