Vor den Vereinten Nationen präsentierte Powell gefälschte Beweise. Foto: dpa/Clary

Der erste schwarze Außenminister und Generalstabschef erliegt mit 84 Jahren den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Sein Tod ist so tragisch wie seine Laufbahn. Denn die weist einen nicht zu tilgenden Schandfleck auf.

Washington - Colin Luther Powell kommt am 5. April 1937 in Harlem als Sohn jamaikanischer Einwanderer zur Welt. Er wächst in der südlichen Bronx auf, besucht das City College of New York, wo er das Trainingsprogramm der US-Armee durchläuft, das Studenten auf eine mögliche Soldatenkarriere vorbereitet. „Mir gefielen die Strukturen und die Disziplin beim Militär“, so Powell später in einem Interview. „In einer Uniform fühlte ich mich als jemand. Es gab nicht viel in meinem Leben, das mir das Gefühl gab, jemand zu sein.“

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