Dominik Wendlands „Immer alles anders“ wurde mit dem Comicbuchpreis ausgezeichnet. Im Stuttgarter Literaturhaus kann man die Graphic Novel sehen, hören, fühlen und riechen.
„Erst beim Zeichnen komme ich einem Charakter näher“, sagt Dominik Wendland am Samstagnachmittag auf der Comic Con in Stuttgart – „aus Skizzen entstehen Ideen und dann erst eine Geschichte“. Sein Werk „Immer alles anders“ sei auch so gewachsen: eine namenlose Figur, die in bunten Bildern durch Bars, Büros und Schönheitssalons driftet. Ohne festes Geschlecht, ohne Alter, permanent veränderlich – und unter Druck, sich anzupassen, immer bereit, nie ganz bei sich selbst. Die Figur fließt – bis es trüber wird und Fragen kommen.
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