Kinder auf einer Deponie in Idlib: In der Provinz in Syrien verdienen sich einige Bewohner den Lebensunterhalt mit dem Sammeln und Verkaufen von Munitions- und Artillerieüberresten. Foto: dpa/Anas Alkharboutli

Nach zehn Jahren Krieg steckt Syrien in einer tiefen Krise, in dem Land droht eine Hungersnot. Und Machthaber Assad ist so unbeliebt, dass einige glauben, seine Corona-Infektion sei vorgetäuscht. Doch Diplomaten denken darüber nach, das Regime zu akzeptieren.

Damaskus - Zehn Jahre nach Beginn des Krieges in Syrien ist Präsident Baschar al-Assad so isoliert wie nie zuvor. Das liegt nicht nur an der Corona-Infektion des 55-jährigen Staatschefs, der laut regierungsamtlichen Mitteilungen – wie seine ebenfalls infizierte Frau Asma – mit milden Symptomen in Quarantäne ist. Die Abwesenheit ist ihm womöglich ganz recht, denn angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage in seinem Land wirkte er zuletzt nur noch hilflos. Kürzlich schlug er einen Verzicht auf Kochshows im Fernsehen vor, weil darin Zutaten genannt würden, die es in Syrien längst nicht mehr gebe, wie die „New York Times“ meldete.

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